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Geopolitische Risiken und Liquiditätsmanagement

Geopolitische Risiken und Liquiditätsmanagement

13. Oktober 2026 Fixed Income
Lehren aus den Energie- und Lieferkettenstörungen des Jahres 2026

Geopolitische Spannungen können erhebliche Auswirkungen auf Liquidität, Finanzierungskosten und Working Capital haben. Dieser Artikel beleuchtet die Lehren aus den Disruptionen des Jahres 2026 und zeigt, wie Treasury-Teams mit einem szenariobasierten Ansatz ihre Liquiditätsplanung widerstandsfähiger gestalten können.

Im Fokus stehen drei mögliche Entwicklungen:

  1. Plötzliche Verwerfungen
    Wie ein unerwarteter Schock Inflationserwartungen, kurzfristige Zinssätze, operative Kosten und den Wert unmittelbar verfügbarer Liquidität innerhalb kürzester Zeit beeinflussen kann.
  2. Anhaltender Druck
    Wie längerfristige Störungen der Energieversorgung und globaler Lieferketten Finanzierungskosten, Working Capital und das Management überschüssiger Liquidität nachhaltig belasten können.
  3. Vom Inflations- zum Wachstumsschock
    Wie sich eine länger andauernde Disruption von einem inflationstreibenden Ereignis zu einer Phase schwächerer wirtschaftlicher Dynamik entwickeln kann – mit Auswirkungen auf Leitzinsen, Refinanzierungsbedingungen und Gegenparteirisiken.

Weiters wird untersucht, wie sich Liquiditätsanforderungen im Verlauf eines Krisenszenarios verändern können, welche Implikationen sich daraus für die Treasury-Strategie ergeben und welche Rolle kurzfristige Euro-Geldmarktfonds als Bestandteil eines umfassenden Liquiditätsmanagements spielen können.

 

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